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Kaltschaum - Matratzen
Die Vorteile auf einen Blick:
- sehr gute Körperanpassung
- hohe Punktelastizität und Rückstellkraft
- für Allergiker geeignet
- optimaler Temperatur- und Feuchtigkeitsausgleich
- hygienisch, antibakteriell, antiallergisch und staubfrei
- leicht und handlich
Kaltschaum wird in einem besonderen Verfahren aufgeschäumt. Kaltschaum besteht aus Erdöl und ist somit pflanzlichen Ursprungs und völlig natürlich. Während bei gewöhnlichem Schaumstoff Chemikalien (wie z. B. FCK) als Treibmittel verwendet werden, wird Kaltschaum mit Wasser aufgeschäumt und hat daher keinerlei chemischen Rückstände im Kern.
Kaltschaum ist völlig frei von allen Stoffen, die Allergien hervorrufen können. Es gibt praktisch keinen Stoff, der harmonischer zu unserem Körper passt. Schimmel und Bakterien können auf Kaltschaum nicht wachsen. Kaltschaum wird ausdrücklich vom Deutschen Allergikerbund empfohlen.
Kaltschaum ist der umweltfreundlichste Grundstoff für Matratzen und kann sogar recycled werden.
Die Qualität eines Kaltschaums lässt sich unter anderem am Raumgewicht erkennen. Es zeigt an, wieviel ein Kubikmeter Schaum wiegt: so z. B. Raumgewicht (RG 40) = 40 kg Schaumstoff / m³. Eine Matratze mit hohem Raumgewicht ist in der Regel elastischer, haltbarer und tragfähiger als eine mit kleinem Gewicht. Je geringer das Raumgewicht, desto geringer ist das Wiederaufrichtevermögen, was die Kuhlenbildung fördert. Eine hochwertige Matratze wiegt mindestens 40 bis 50 kg/m³, eine mittlere 30 bis 35 kg/m³. Das Raumgewicht einer Matratze hat nichts mit deren Härte zu tun. So kann eine harte Unterlage ein niedriges Raumgewicht aufweisen und umgekehrt. An der scheinbaren Härte lässt sich die Matratzenqualität also nicht erkennen!
Wichtig ist auch die Matratzenhöhe (je höher, umso bessere Elastizität) und die Qualität des Bezuges.
Federkern - Matratzen:
Oberbegriff für eine Matratzenart, die im Inneren aus einem geordneten System meist feuerverzinkter Stahlfedern besteht, welche durch ein Geflecht miteinander verbunden sind und sich einzeln und unabhängig voneinander bewegen können. Umgeben wird der Federkern von einem Feinpolster aus Wolle, Baumwolle, Seide oder Schaumstoffmaterial. Federkern-Matratzen werden aufgrund differenzierter Anforderungen für verschiedenste Einsatzzwecke gefertigt. Der Aufbau ist vielschichtig und unterschiedlich. Zwischen dem gängigen Bonellfederkern und dem komfortableren Taschenfederkern gibt es erhebliche Unterschiede.
Bonellfederkern - Matratzen (Taillenfederkern):
Dieser Federkern wird maschinell aus einer Vielzahl von Taillenfedern gefertigt, die am oberen und unteren Federring durch Spiralfederzüge miteinander verbunden sind. Oberer und unterer Rahmen werden durch einen Bandstahl- oder Stahldrahtrahmen gebildet, der im Gegensatz zum Zylinderfederkern eine geringere Anzahl Federn mit einem größeren Kopfdurchmesser besitzt. Die dadurch entstehenden großen Zwischenräume werden mit einem festen Polsterträger überbrückt, wodurch sich weniger Berührungspunkte von Feder zu Feder ergeben. Bei dieser Matratzenart zeigt sich bei geringer Belastung ein weicher, bei stärkerer Belastung ein härterer Federungseffekt.
Taschenfederkern - Matratzen
Bei dieser Federkernart werden einzelne Zylinderfedern in kleine Säckchen aus Nessel eingenäht und an ihren Berührungspunkten miteinander verbunden, wodurch auch leiseste Geräusche vermieden werden. Bei der freien Federung lassen sich extrem weiche, anschmiegbare Polsterungen fertigen. Diese Matratzenart passt sich der individuellen Körperform an und ermöglicht durch punktelastische Federung, bei der jede einzelne Feder zusammengedrückt werden kann, ohne dass die Nachbarfeder mitschwingt, einen hohen Schlafkomfort.
Umgeben wird der Federkern von einem Feinpolster aus ausgewählten Polstermaterialien, wie z.B. Wolle, Baumwolle, Seide, Rosshaar und/oder Schaumstoffmaterial. Darüber liegt eine Abdeckung zur Aufnahme der Feuchtigkeit. Den äußeren Abschluss bildet der Matratzendrell. Der konstruktive Aufwand dieser hochwertigen Matratzenart dient der elastischen bzw. punktelastischen Körperabstützung, um die hohen Belastungen beim Schlaf aufzufangen. Aus der Erkenntnis, dass hinsichtlich der Körperunterstützung eine Matratze nur optimale Werte erreichen kann, wenn sie auf das individuelle Körpergewicht des Benutzers abgestimmt ist, werden diese Matratzen in verschiedenen Gewichtsklassen angeboten.
Lattenroste
Auf den Untergrund kommt es an!
Ein nicht geeignetes bzw. altes, ausgeleiertes Lattenrost halbiert die Lebensdauer der Matratze.
Darauf sollten Sie achten:
- nur nach oben gewölbte Leisten bieten ausreichend Spannkraft
- mindestens 26 – 28 Querleisten
- Wechsel spätestens nach 8 – 10 Jahren
(nach 30.000 Stunden Gebrauch bzw. 25.000 Tonnen Belastung) - Buchenholz (dauerhaft fest und belastbar)
- Kautschukkappen (brechen nicht und werden nicht porös)
- nicht geeignet sind Metall- oder Kunststoffrahmen
Bis zu 40 % Schlafkomfort gehen bei einem nicht geeigneten Lattenrost verloren.

statt 225.00€
ab 139,90EUR*












