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Wie pflege ich meine Matratze richtig?

Betten- und Matratzenpflege

 

Interview mit einer Matratze.

Matratzenshop24 (MS24): Herr Federkern, wie geht es Ihnen heute?

Herr Federkern: Achja, es liegt sich heute etwas unbequem. Die ganze Zeit spüre ich etwas Nasses im Nacken und Krümel am Bauch.
Gestern nämlich, hat man auf mir gefrühstückt und dieses Gefühl macht mich wahnsinnig.
In der Nacht hat sich dann mein Frauchen ganz unruhig auf mir herum gewälzt, denn schließlich merkt sie, wenn ich mich total schmutzig fühle.

MS24: Das sind ja keine guten Neuigkeiten Herr Federkern. Verspüren Sie so ein Gefühl des Öfteren?

Herr Federkern: Ja sehr häufig. Circa zwei Mal im Jahr werde ich davon sogar richtig krank und es laufen diese kleinen Tierchen auf mir herum.
Es sind so viele, dass ich von den ganzen kleinen Beinchen die ständig auf mir herumtrampeln, nicht still halten kann.

MS24: Welche Tierchen meinen Sie?

Herr Federkern: Diese kleinen bestialischen Milben, die meine Poren mit ihren Abfällen verstopfen und ich dann anfange ständig zu niesen.
Mein Frauchen übrigens auch und jeden Morgen erzählt sie mir, wie verstopft denn Ihre Nase sei und dass sie doch kaum atmen könne.
Dieses ständige Gemecker, wie soll ich mich dann erst fühlen?!
Schließlich versuche ich mein Bestes, aber leider kann ich mich nicht so gut bewegen und diesen ganzen Schmutz von selbst entfernen.
Etliche Male habe ich ihr schon gesagt, dass Sie mich doch einfach mal ein bisschen belüften soll, aber immer wieder vergisst sie es.

MS24: Wie fühlen Sie sich dabei, wenn man Sie ständig vergisst?

Herr Federkern: Ich muss Ihnen ehrlich sagen, bald lasse ich mich einfach hängen. So wie mein Hängematten- Kumpel im Garten.
Vielleicht komme ich dann auch in den Garten und bekomme endlich wieder frische Luft.

MS24: Das wäre aber sehr schade Herr Federkern. Sie sind doch erst 5 Jahre hier oder etwa nicht?

Herr Federkern: Ja das stimmt, aber so wie man mich behandelt, habe ich einfach keine Lust mehr bequem und komfortabel zu sein.
Ich bin den Schmutz leid. Vor Allem diesen Kaffeefleck im Nacken und diese Brötchenkrümel auf meinem Bauch.
Und die Bettdecke könnte sich auch mal wieder waschen, die ist nämlich wirklich ein kleines Ferkel.

MS24: Das tut uns leid, dass Ihnen so etwas wiederfährt. Wir werden uns darum bemühen, dass es Ihnen besser geht.

Herr Federkern: Das wäre sehr nett von Ihnen, denn lange halte es hier wirklich nicht mehr aus.

 

So und nicht anders geht es den meisten unserer Matratzen, denn seien wir mal ehrlich, Matratzen- und Bettpflege wird gerne mal schleifen gelassen.
Aber warum eigentlich? Sind wir zu faul oder merken wir einfach nicht, dass wir jeden Tag mit unserem ganzen Körper auf einer höchst aufnahmefähigen Unterlage liegen und diese wie ein Taschentuch jeden Tropfen Flüssigkeit aufsaugt, den wir in der Nacht verlieren und wie ein Staubsaugerbeutel jedes kleine Schüppchen aufnimmt, das im Regenerationsprozess unserer Haut im Schlaf abfällt?
Oder viel schlimmer, ab und an auch mal einen Weinfleck oder Chips Überreste eines gemütlichen Fernsehabends abbekommt?
Da ist es doch kein Wunder, dass wir unter Schlafstörungen leiden, wenn es unser Körper während seiner erholsamsten Phase auf einer verdreckten Schlafunterlage aushalten soll.
Schlafhygiene ist in diesem Sinne nicht als Nutzung bestimmter schlaffördernder Lebensgewohnheiten anzusehen sondern sollte wirklich unter dem Stichwort „Hygiene“ zu definieren sein.
Hygiene und Pflege der Matratze sind nämlich nicht unerhebliche Faktoren, die unser Wohlbefinden und unsere Schlafqualität positiv als auch negativ beeinflussen können.

 

Deshalb erhalten Sie von uns die 7 Expertentipps zur richtigen Pflege Ihres Bettes!
Denn Sie wollen hoffentlich nicht einen unglücklichen, kurz vor dem Burnout stehenden Herr Federkern in Ihrem Bett haben.
Dieser würde Sie nämlich mit Sicherheit nicht zur Ruhe kommen lassen.

 

 

Pflegetipp Nummer 1: Bettwäsche wechsle dich

Im Durchschnitt wechseln wir unsere Bettwäsche alle vier bis sechs Wochen. Dies ist allerdings viel zu selten.
Optimal wäre es die Bettwäsche alle zwei Wochen und nach Bedarf (nach Krankheit oder bei starkem Schwitzen zum Beispiel im Sommer) öfter zu wechseln. Denn jeder Mensch verliert im Schlaf um die 1, 5 Liter Schweiß.
Zwar besteht dieser größtenteils aus Wasser, zu etwa 2 % jedoch aus Kochsalz, Harnstoff, Talg und Säuren.
Diese Zusammensetzung kann unsere Haut daran hindern zu atmen und sich komplett auszuruhen.
Im schlimmsten Fall kann es zu unhygienischen Zuständen, Unreinheiten der Haut und Schlafstörungen kommen.
Die Bettwäsche nur selten zu wechseln ist in etwa so, als würden Sie Ihr altes Sporthandtuch dazu verwenden sich nach dem Duschen abzutrocknen. Ziemlich eklig oder?

 

 

Pflegetipp Nummer 2: Der richtige Stoff bringt’s

Sie haben richtig gelesen! Wer viel schwitzt sollte auf ein luftiges Material beim Kauf von Bettwäsche, Matratzen und Decken achten.
Luftdurchlässige und atmungsaktive Materialien sind zum Beispiel Seide und Baumwolle.
Bei Decken sollten Sie eine leichte Steppbettdecke favorisieren und bei Matratzen auf den Bezugsstoff achten.
Hier eignen sich vor Allem die patentierten Naturfasern Tencel und Lyocell.

 

 

Pflegetipp Nummer 3: Fenster auf nach dem Schlaf-Langlauf!

Stehen Sie auf, schlagen Sie die Bettdecke zurück und machen Sie das Fenster auf.
Regelmäßige Belüftung verhindert, dass sich die Feuchtigkeit in der Matratze sammelt und die Milben ein Menü à la carte genießen können.
Lüften Sie auch Kissen und Decken regelmäßig aus, erst so kann nämlich die Feuchtigkeit vollständig entweichen und Sie können sich mit einem Frische-Gefühl ins Bett legen.

 

 

Pflegetipp Nummer 4: Matratzen-Memory

Erst wenden und dann drehen, um das Bild von der richtigen Seite zu betrachten. So läuft es beim Memory Spiel.
Auch Ihre Matratze wäre manchmal gerne eine Memory-Spielkarte. Denn auch ihr gefällt es wenn man sie regelmäßig bewegt.
So kann die eine Seite von der Belastung entspannen, während sich die andere wieder voll und ganz um Ihren Liegekomfort kümmern kann.
Dies ist sehr wichtig, denn da wir Gewohnheitstiere sind, beschlafen wir unsere Matratze meist in der gleichen Liegeposition und nutzen nicht die gesamte Liegefläche aus.
Nun stellen Sie sich mal vor jemand tritt Ihnen seit 10 Jahren jeden Tag auf den rechten Fuß. Warum denn nicht mal auf den Linken?
So denkt auch Ihre Matratze: Warum denn nicht mal die andere Seite? Also wenden Sie Ihre Matratze regelmäßig (am besten immer beim Bettwäsche-Wechsel) und lassen Sie sich nicht immer auf dem rechten Fuß herumtrampeln.

 

 

Pflegetipp Nummer 5: Das verflixte siebte Jahr

An diesem Punkt wird es langsam Zeit sich über eine neue Matratze Gedanken zu machen.
Denn trotz guter Pflege und regelmäßigem Drehen und Wenden, kann eine Matratze kein Leben lang halten.
Es ist ein Produkt, was Sie täglich mindestens 5 Stunden nutzen, also ein Alltagsgegenstand.
Zwar kann eine Matratze bis zu 10 Jahren halten, dies ist jedoch abhängig von der Qualität, zum Beispiel Raumgewicht und Waschbarkeit des Bezuges. Durchschnittlich jedoch bietet eine Matratze nach sieben Jahren nicht mehr den gewohnten Komfort und es wird Zeit Herr Federkern durch Frau Kaltschaum zu ersetzen.

 

 

Pflegetipp Nummer 6: Matratze reinigen leicht gemacht

Die Reinigung Ihrer Matratze ist nicht mit viel Aufwand verbunden. Solange keine großen Flecken o.ä. vorhanden sind reicht es, die Matratze gelegentlich abzusaugen und zu lüften. Wir empfehlen zusätzlich einen Schonbezug für die Matratze, denn dieser saugt die Feuchtigkeit prima auf und lässt sich leicht abnehmen und waschen.
Am vorteilhaftesten ist natürlich eine Matratze mit abnehmbaren Bezug. Den kann man dann auch leicht abnehmen und in der Haushaltswaschmaschine waschen.
Die Bezüge sind in Ihrer Beschaffenheit und Ihrem Material sehr schnell zu trocknen und können meist am selben Tag der Matratze wieder angezogen werden.

Größere Flecken müssen speziell behandelt werden, da diese meist schwierig mit nur einem Waschgang in den Griff zu bekommen sind.
Hier unsere Expertentipps zu den häufigsten Fleckenarten:

 

Blut: Kaltes Wasser und Seife. Bei alten Flecken, Salmiakgeist (Ammoniaklösung) verdünnen und abtupfen.

Kaffee: Kaltes Wasser, dann verdünnter Salmiakgeist und Salzwasser.

Lippenstift: Mit einem Alkohol-getränkten Wattebausch abtupfen.

Schokolade: Die trockene Schokolade mit einem Messer entfernen, den Fleck anfeuchten und mit Borax bestreuen. Mir warmen Wasser ausspülen.

Öle und Fette: Mit Seifenspiritus (Gemisch aus Kaliseife und Ethanol) einreiben und ausspülen.

Schweißflecken: Mit einem Gemisch aus Salmiakgeist und Alkohol abreiben und danach in die Waschmaschine geben.

Urin: Mit Zitronensaft oder einer Mischung aus Soda und Wasser ausspülen und anschließend in die Waschmaschine geben.

 

 

Pflegetipp Nummer 7: Milben adé!

Das funktioniert, wenn man einige Tipps beachtet. Zunächst sollte man die Bettdecke und das Kissen nach dem Aufstehen aufschütteln und die Liegefläche nicht wieder damit zudecken.
Die Bettwaren sollten 2x jährlich gewaschen werden.

Das gleiche gilt für den Matratzenbezug und den Matratzenschutz.
Die Schlafzimmertemperatur sollte bei etwa 18°C liegen und die Luftfeuchtigkeit bei weniger als 50 %.
Zusätzlich kann Bettwäsche aus Seide verwendet werden, da diese von Natur aus milbenabweisend ist.